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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : indianische Weisheiten


étoile
17.08.2005, 11:11
Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer.
Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte,
während die Flammen in den Himmel züngelten.

Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens:
"Weißt du, wie ich mich manchmal fühle?
Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen
miteinander kämpfen würden.
Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam.
Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."

"Welcher der beiden wird den Kampf
um dein Herz gewinnen?" fragte der Junge.
"Der Wolf, den ich füttere." antwortete der Alte.

indianische Weisheit


BORN TO BE WILD - BORN TO BE FREE - BORN TO FLY
**Betrachte den Anmut eines Löwen, und Du erkennst seinen Stolz...
Schaue in die Augen einer Wölfin, und Du siehst in ihre Seele...
Schaue zu dem Adler wie er fliegt, und Du spürst seine Freiheit**
Dieser unbändige Wille zu leben, er verbindet mich mit allem Leben um mich herum.
Dies nötigt mir Achtung ab vor dem Leben des anderen, der, so wie ich selbst, leben will.
Leben in Solidarität mit der Schöpfung, dazu gibt es keine Alternative,
wenn ich den Lebenswillen aller Geschöpfe ernst nehme.
Ich bin Leben, inmitten von Leben, dass leben will!


Die indianische Art zu leben bedeutet Freiheit!
Eine intensive und allumfassende Liebe zur Natur, Ehrfurcht vor dem Leben und das feste Vertrauen zu einem höheren Wesen. Die Beziehung des Indianers zu anderen Menschen basiert auf Wahrheit, Ehrlichkeit, Großzügigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit!
(Luther Bear - Oglala Sioux)

Geh aufrecht wie die Bäume. Lebe Dein Leben so stark wie die Berge. Sei sanft wie der Frühlingswind. Bewahre die Wärme der Sonne im Herzen und der Große Geist wird immer mit Dir sein.
(Weisheit der Navajo)

Tanze im Feuer des Lebens. Fliesse mit dem Wasser in die Tiefe Deiner Träume. Atme im Wind die Weite des Himmels. Wachse in die Erde zur Quelle Deiner Kraft. Wenn Du jemanden glücklich machst, nimmt er einen Teil Deines Schmerzes und trägt ihn weit weg, dorthin, wo Winde ihn empfangen. Es macht den eigenen Schmerz ein wenig erträglicher, ein wenig leichter.
(Bear Heart)

Als ich ein Kind war, verstand ich zu geben und zu teilen; seit ich zivilisiert wurde, habe ich diese Tugenden verlernt. Ich lebte ein natürliches Leben, jetzt lebe ich ein künstliches. Damals war jeder hübsche Kieselstein für mich kostbar, und ich hatte Ehrfurcht vor jedem Baum.
Der Ureinwohner Amerikas verband seinen Stolz mit einer außergewöhnlichen Demut. Überheblichkeit war seinem Wesen und seiner Lehre fremd. Er erhob niemals den Anspruch, daß die Fähigkeit, sich durch Sprache
auszudrücken, ein Beweis für die Überlegenheit des Menschen über die sprachlose Schöpfung sei; ganz im Gegenteil, er sah in dieser Gabe eine Gefahr. Er glaubte fest an das Schweigen - das Zeichen vollkommener Harmonie. Schweigen und Stille stellten für ihn das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele dar.
Wenn du den Indianer fragst:
"Was ist die Stille?", wird er dir antworten: "Das Große Geheimnis". "Die heilige Stille ist Seine Stimme". Und wenn du fragst: "Was sind die Früchte der Stille?", so wird er sagen: "Selbstbeherrschung, wahrer Mut und Ausdauer, Geduld, Würde und Ehrfurcht." "Hüte deine Zunge in der Jugend", sagte der alte Häuptling Wabashaw, "dann wirst du vielleicht im Alter deinem Volk einen weisen Gedanken schenken."
Ohiyesa
(Weisheit der Indianer)


WIR HABEN UNSER LAND UND UNSERE FREIHEIT VERLOREN...
aber noch haben wir unsere Art zu denken und zu leben bewahrt. Als Indianer könnten wir einen bedeutenden Beitrag zu Eurer Kultur leisten. Nur wenigen Weißen kommt es in den Sinn,dass auch die Menschen anderer Herkunft und Hautfarbe sich Gedanken darüber machen,wie diese Welt besser werden könnte. Vieles ist verrückt in der Welt des weißen Mannes. Wir glauben,dass die Weißen sich mehr Zeit nehmen sollten,um mit der Erde,den Wäldern und allem was wächst,vertrauter zu werden,statt wie eine in Panik geratene Büffelherde herumzueilen. Wenn die weißen Menschen auch nur einige unserer Ratschläge befolgten,fänden sie eine Zufriedenheit,die sie jetzt nicht kennen und die sie auf ihrer verbissenen Jagd nach Geld und Vergnügen vergeblich suchen. Wir Indianer können die Menschen immer noch lehren,wie man im Einklang mit der Natur lebt.
(Tatanga Man)

Verbrannte Erde,schwarze Weiten. Wo einst hohe Wiesen standen,wo Felder sich golden im Wind wiegten,wo alte Bäume stumm von Ruhe und Frieden sprachen,ist nur noch schwarz verbrannte Erde. Schwarze,verkohlte Baumstümpfe ragen anklagend empor,stehen da wie ein Mahnmal. Es riecht nach Feuer,Rauch und Asche. Ausgebrannte Seelen. Hoffnungslosigkeit!
Du glaubst,du stehst am Ende,vor dem Nichts,weil alles was mal war,erloschen ist.
Ihr seht Nachts meine Tränen nicht,weil ich verlor mein Land. Ihr fühlt den Schmerz meiner Seele nicht,weil ich nicht sein kann was ich bin. Ihr versteht meine Worte und mein Denken nicht,weil die Sprache meiner Ahnen nur mein Herz versteht.
(kleiner Büffel)