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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angebote Metzger und Käser gesucht


Hänschen
24.08.2009, 19:56
Unkosten und Verpflegung werden übernommen. Auch Studenten, die dort ein Praktikum absolvieren wollen, sind willkommen.


Interessenten wenden sich an Elfriede Süß, Telefon (0 82 71) 66 34.

Mehr zu den Hintergründen hier ===> Klick (http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Land/Lokalnews/Artikel,-Metzger-und-Kaeser-fuer-Sri-Lanka-gesucht-_arid,1827503_regid,2_puid,2_pageid,4493.html)

sudu
25.08.2009, 04:52
Hallo Hänschen

Grundsätzlich finde ich solche Ideen gut.

Im Zeitungsbericht steht :

Deshalb wolle man so schnell wie möglich selbst in die Vermarktung, um Käse, Wurst oder Nudeln herzustellen und über eine Art Hofladen zu verkaufen.

Der Hofladen wäre wohl in unmittelbarer Umgebung dieser Institution gut, aber ob das wirklich zum Geld verdienen reicht, wage ich zu bezweifeln.

Solche Dinge haben erst ab einer gewissen Grösse eine Chance auf Erfolg.

Dann kommen allerdings noch Marketing und Vertrieb dazu. Um relativ schnell grosse Mengen umsetzen zu können, braucht man die grossen Supermarktketten und Hotels.

dann steht weiter :

Das Zentrum habe einen Kapitalbedarf von jährlich rund 100 000 Euro, von denen noch 50 Prozent durch Zuschüsse gedeckt seien. Und für das Ausbildungszentrum werden noch einmal 50 000 Euro benötigt.

Wenn ich solche Zahlen lese, müsste da schon sehr heftig produziert und verkauft werden.

Dazu kommt noch die schlechte Zahlungsmoral, die derzeit herrscht.

Wenn ich nun 50'000 € verdienen will, muss ich ja schon mal grob über den Daumen 150'000€ Umsatz machen. ( Lebensmittelbereich )

Das bedeutet, dass es schon mal etwa 100'000 € Betriebskapital braucht, um schlussendlich einen Gewinn von 50'000€ zu erwirtschaften.

Es scheint mir ein Bisschen, dass die Nachhaltigkeit des Projekts nicht so ganz durchdacht war.

.... denn es steht geschrieben :

Die drei Organisationen, die das Hilfszentrum in Sri Lanka errichteten - Unesco, „Ein Herz für Kinder“ und Malteser - finanzieren lediglich Projekte, nicht aber deren Folgekosten.

Wenn Hilfe zur Selbsthilfe so aussieht, dass wenn das ganze Projekt gestartet ist und dann lässt man die Leute alleine, dann hat nun Frau Elfriede Süß alle Hände voll zu tun, um das zu bewerkstelligen.

Ich frage mich nun einfach, wo die erwähnten Hilfswerke bleiben, wenn's um die Nachhaltigkeit geht.

... oder könnte es vielleicht so sein, dass sich Frau Süss als Trittbtettfahrerin versucht ? Wird vielleicht falsch Kommuniziert ?

Ich werde aus diesem Zeitungsbericht echt nicht schlau.

Gruss

sudu