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Foto: Kroshka Nastya


Rund um das Thema Sonne und dem Schutz vor der Sonne

Aufgrund der erhöhten UV-Strahlung am Reiseziel besteht ein Risiko für Sonnenbrand und andere UV-Schäden. Schützen Sie sich und Ihre evtl. mitreisenden Kinder daher gut vor der Sonne und vermeiden Sie so einen Sonnenbrand:
Benutzen Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF/SPF 30-50) auf der unbedeckten Haut. Tragen Sie wenn möglich UV-geschützte, hautbedeckende Kleidung, eine Kopfbedeckung sowie eine Sonnenbrille. Insbesondere Kinder sollten sich zwischen 12-15:00 Uhr im Schatten aufhalten und nicht direkt der Sonne ausgesetzt sein. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass das Hautkrebs-Risiko umso höher ist, je öfter die Haut vor dem 18. Lebensjahr durch Sonnenbrände geschädigt wurde. Auf die empfindliche Haut von Kindern sollten Sie daher besonders achten.


Sonnenschutz

Die UV-Strahlung der Sonne kann bei hellhäutigen Menschen Sonnenbrand verursachen, und jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko für Hautkrebs. Insbesondere Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend erhöhen das Risiko am schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) zu erkranken. Denken Sie deshalb daran, sich auf Reisen - besonders in den ersten Urlaubstagen - nicht zu lange der Sonne auszusetzen.

Kinder sollten sich grundsätzlich nicht zwischen 12-15 Uhr in der Sonne aufhalten !
Schützen Sie sich mit UV-geschützter Kleidung, Hut und Sonnenbrille sowie einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (Erwachsene: LSF>30, Kinder: LSF 50) und achten Sie darauf, eine ausreichende Menge aufzutragen. Dies ist besonders wichtig bei Reisen mit Kindern.
Grundsätzlich sollte ein Sonnenschutzmittel mindestens 30 Minuten vor dem Gang in die Sonne aufgetragen werden. Nach dem Baden ist ein erneutes Eincremen zu empfehlen, da man beim Abtrocknen einen Teil des Sonnenschutzmittels entfernt. Doch Achtung: Durch wiederholtes Eincremen verlängert sich nicht die Gesamtschutzzeit der Haut! Ist diese einmal ausgenutzt, sollten Sie sich für den Rest des Tages in den Schatten begeben oder die Haut durch Kleidung schützen.
Achten Sie auf das Haltbarkeitsdatum der Sonnenmilch: Präparate, bei denen die Inhaltsstoffe bereits in verschiedene Schichten getrennt sind, bieten keinen ausreichenden Schutz mehr. Verzichten Sie auch auf Kosmetika, Deodorants und Parfum, um unerwünschte und mitunter sehr unangenehme Hautreaktionen zu vermeiden. Wenn Sie Medikamente nehmen müssen, sollten Sie vor der Reise bei Ihrem Arzt nachfragen, ob diese möglicherweise die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen.


Kinder & Sonne
Es ist bekannt, dass jeder Sonnenbrand im Kindesalter die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Hautkrebs zu erkranken. Bei Reisen in die Tropen ist die Kinderhaut oft noch blass vom europäischen Winter. Am Urlaubsort verleiten dann der Strand und das warme Wasser zum stundenlangen Spielen in der Sonne. Es ist deshalb wichtig, dass Sie einige Verhaltensregeln beachten, damit Ihre Kinder Sonne und Wasser auf gesunde Weise genießen können:


  • Ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF >50) wählen; ggf. auch Sunblocker für Nase, Ohren, Schultern und Rücken
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  • In den ersten Urlaubstagen sollten Kinder am Strand zusätzlich ein T-Shirt tragen - auch im Wasser
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  • Nie ohne Sonnenhut oder Schirmmütze in die Sonne
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  • Mittags und am frühen Nachmittag raus aus der Sonne
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  • Auch wasserfeste Sonnenpräparate müssen nach dem Baden und Abtrocknen erneuert werden
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  • Mehrmaliges Eincremen erhöht aber nicht die Gesamtschutzzeit der Haut; das kann nur eine Creme mit höherem Lichtschutzfaktor!
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  • Bei Gefahr von Quallenberührungen im Wasser ein Kombiprodukt aus Sonnen- und Quallenschutz verwenden
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Da Kinder viel spielen und toben, muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass sie genügend Wasser oder kühle Tees trinken. Dies beugt dem Austrocknen vor.

Lichtschutzfaktoren und mehr:

Der Lichtschutzfaktor (LSF; englisch sun protection factor, SPF) dient zur Beurteilung von Lichtschutzpräparaten (Sonnencremes) am Menschen (in vivo). Er gibt an, wie viel mal länger man sich mit einem Sonnenschutzmittel der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als dies mit der jeweils individuellen Eigenschutzzeit möglich wäre. Zur Berechnung der Zeitspanne, die man vor einem Sonnenbrand geschützt ist, wird der Lichtschutzfaktor mit der Eigenschutzzeit multipliziert. Der LSF wird nach der COLIPA International Sun Protection Factor Test Method bestimmt, wobei nach standardisiertem Auftragen von Lichtschutzpräparaten die Erhöhung der Hautrötungsschwelle (minimale Erythemdosis, MED) bestimmt wird.

Wie lange kann man nun mit welcher Sonnencreme sich in der Sonne aufhalten?
Die einfache Formel lautet: Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = die maximal mögliche Zeit sich in der Sonne ohne Sonnenbrand aufzuhalten pro Tag.
Wenn also die Eingeschutzzeit 15 Minuten beträgt und der Lichtschutzfaktor 20, so kann man sich 300 Minuten (15 x 20) pro Tag in der Sonne aufhalten ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.
Wichtig ist die Eigenschutzzeit korrekt zu ermitteln. ein sehr hellhäutiger Mensch mit Hauttyp I und einer Eigenschutzzeit von 3 Minuten kann sich mit Lichtschutzfaktor 20 Creme lediglich 60 Minuten in der Sonne aufhalten ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

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